Hamburger SV – Karlsruher SC Tipp 03.09.2022

Obwohl es auch in der neuen Saison schon Rückschlage gab, liegt der Hamburger SV beim fünften Versuch, in die Bundesliga zurückzukehren, mit zwölf Punkten aus den ersten sechs Spielen einigermaßen auf Kurs. Nach bereits zwei Heimniederlagen wollen die Hanseaten ihre Ambitionen nun aber auch im eigenen Stadion deutlicher als bisher unterstreichen, wenn am Samstag, 3. September 2022 (Anstoß: 20.30 Uhr), der formstarke Karlsruher SC im hohen Norden gastiert.

Zusammenfassung

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Direktvergleich Hamburger SV – Karlsruher SC

64 Mal standen sich beide Vereine bisher gegenüber. Mit 23 Siegen weist der HSV die etwas bessere Bilanz auf, während für den KSC bei 23 Unentschieden nur 18 Erfolge notiert sind. In Hamburg gelangen Karlsruhe bei elf Remis und 14 Heimsiegen nur sieben Auswärtserfolge.

Formkurve Hamburger SV

Die Enttäuschung über die verlorene Relegation gegen Hertha BSC wirkte beim Hamburger SV den Sommer über natürlich noch nach, doch schon in der Vorbereitung zeigte sich auch, dass die Mannschaft von Trainer Tim Walter den Aufstieg nun eben im nächsten Anlauf schaffen will. Ein 2:0-Sieg bei Eintracht Braunschweig war dann auch ein ergebnistechnisch guter Start, wobei in Sachen Leistung Luft nach oben blieb.

Das war auch eine Woche später der Fall, als der HSV dann gegen Hansa Rostock (0:1) prompt eine frühe, erste Niederlage kassierte. Im DFB-Pokal mit einiger Mühe bei der SpVgg Bayreuth (3:1 nach Verlängerung) sowie gegen den 1. FC Heidenheim (1:0) und bei Arminia Bielefeld (2:0) feierten die Rothosen anschließend aber drei Siege und schienen wieder in der Spur, ehe das Top-Spiel gegen den SV Darmstadt 98 (1:2) mit der zweiten Heimniederlage endete. Die zu Hause liegen gelassenen Punkte holte sich die Walter-Elf am vergangenen Wochenende aber im schweren Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg (2:0) zurück.

Personalien Hamburger SV

Nach drei personellen Veränderungen vor dem Gastspiel in Nürnberg wird der HSV diesmal in der gleichen Besetzung erwartet, zumal Ransford-Yeboah Königsdörffer nochmals gesperrt fehlt. Anssi Suhonen und Xavier Amaechi sind derweil nach ihren Verletzungen weiterhin keine Alternativen.

Voraussichtliche Aufstellung: Heuer Fernandes – Heyer, Vuskovic, Schonlau, Leibold – Reis, Meffert Kittel – Jatta, Glatzel, Dompé

Formkurve Karlsruher SC

Mit 41 Punkten und auf Platz zwölf hat der Karlsruher SC die vergangene Saison im Niemandsland der Tabelle, aber mit Tendenz nach unten, abgeschlossen. Dementsprechend ist es das oberste Ziel, möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Und das allein dieses Vorhaben nicht einfach werden könnte, hat sich an den ersten Spieltagen schnell gezeigt. Nachdem schon die letzten vier Testspiele allesamt verloren worden sind, ging auch der Zweitliga-Auftakt mit einem herben 0:5 beim SC Paderborn komplett daneben.

Anschließend setzte der KSC auch das erste Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit 2:3 in den Sand. Bei der TSG Neustrelitz gab sich die Mannschaft von Trainer Christian Eichner dann zumindest im DFB-Pokal keine Blöße und gewann souverän mit 8:0. In der Liga holten die Badener danach bei der SpVgg Greuther Fürth (1:1) einen ersten Punkt und feierten dann gegen den SV Sandhausen (3:2) einen späten, ersten Sieg. Davon beflügelt gelang dem KSC beim SSV Jahn Regensburg ein 6:0-Kantersieg, dem am vergangenen Wochenende gegen Hansa Rostock (2:0) der dritte Dreier am Stück folgte.

Personalien Karlsruher SC

Nach den jüngsten Erfolgen wären personelle Änderungen eine Überraschung. Weil mit Christoph Kobald, Daniel O'Shaughnessy, Florian Ballas und Felix Irorere vier Innenverteidiger weiter fehlen,  ist umso wichtiger, dass sich der nachverpflichtete und just vom HSV ausgeliehene Stephan Ambrosius ebenso schnell wie gut eingefunden hat. Auch weiterhin auf der Ausfallliste steht Kyoung-Rok Choi.

Voraussichtliche Aufstellung: Gersbeck – Thiede, Ambrosius, Franke, Heise – Gondorf, Breithaupt, Wanitzek – Nebel – Batmaz, Schleusener

Tipp

Der KSC ist zwar die Mannschaft der Stunde, doch auch beim HSV stimmt die Tendenz. Die Hanseaten werden zudem alles versuchen, nicht erneut im Volksparkstadion den Kürzeren zu ziehen und dementsprechend konzentriert antreten. Dieser Fokus sollte dann in Kombination mit der größeren Kaderqualität zum Hamburger Heimsieg reichen.

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Johannes Ketterl

Johannes Ketterl

Schon immer eng mit dem Geschehen im deutschen und internationalen Fußball verbunden konnte ich mein Hobby zum Beruf machen. Seit 2010 schreibe ich über viele europäische Ligen und widme mich in diesem Zusammenhang mit Prognosen zu anstehenden Spielen oft auch dem Thema Sportwetten.

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