Japan – China, 27.01.2022 Tipp WM-Qualifikation

In der asiatischen Qualifikation für die WM 2022 in Katar herrscht vier Spieltage vor Schluss noch Hochspannung. In Gruppe B, in der die beiden ersten der insgesamt sechs Mannschaften direkt das WM-Ticket lösen und der dritte über Play-offs noch eine Chance erhält, liegt Japan auf dem zweiten Platz, allerdings nur einen Punkt vor Australien.

Die Samurai Blue dürfen sich folglich am Donnerstag, 27. Januar 2022 (Anstoß: 11 Uhr MEZ), zu Hause gegen China keinen Ausrutscher erlauben. Für die mit sechs Punkten Rückstand auf Rang drei fünftplatzierte chinesische Auswahl wäre eine Pleite derweil wohl schon gleichbedeutend mit dem Ende aller WM-Träume.

Tipp-Zusammenfassung

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Japan

Takumi Minamino JPN – Copyright: IMAGO / AFLOSPORT

Direktvergleich Japan – China

29 Mal standen sich beide Nationen bisher gegenüber. Mit zwölf Siegen weist Japan die etwas bessere Bilanz auf, während für China bei acht Unentschieden nur neun Erfolge zu Buche stehen. Noch deutlich liest sich die Statistik nach sieben Pflichtspielen, von denen Japan bei zwei Niederlagen fünf für sich entscheiden konnte.

So auch das Hinspiel der laufenden WM-Qualifikation, das die japanische Auswahl im September 2021 durch ein Tor von Yuya Osako auf neutralem Boden in Katar mit 1:0 gewann.

Formkurve Japan

Die erste Gruppenphase in der WM-Qualifikation stellte Japan vor keine Probleme. Mit acht Siegen aus acht Spielen und 46:2-Toren verwies die Mannschaft von Trainer Hajime Moriyasu Tadschikistan, Kirgisistan, die Mongolei und Myanmar klar auf die Plätze. Die entscheidende Gruppenphase allerdings begann direkt mit einer 0:1-Heimpleite gegen den Oman.

China wurde anschließend zwar mit 1:0 bezwungen, doch in Saudi-Arabien (0:1) setzte es im dritten Spiel die zweite Pleite. Fortan stand Japan schon mächtig unter Druck, hielt diesem aber mit drei Siegen gegen Australien (2:1), in Vietnam (1:0) und im Oman (1:0) Stand.

Dass sämtliche Erfolge in der laufenden Gruppe knapp ausfielen, macht allerdings deutlich, dass es für Japan auch im Endspurt kein Selbstläufer wird, das WM-Ticket möglichst ohne Umweg über die Play-offs zu lösen.

Personalien Japan

Japan muss auf Takehiro Tomiyasu und Maya Yoshida verzichten, somit die gesamte Stamminnenverteidigung ersetzen. Offensiv sind dafür einige hochkarätige Alternativen vorhanden. Daichi Kamada und Ritso Doan etwa werden beide zunächst wieder auf der Bank erwartet.

Voraussichtliche Aufstellung: Gonda – Yamane, Nakayama, Itakura, Nagatomo – Shibasaki, Endo, Tanaka – Ito, Osako, Minamino

Formkurve China

Während die japanische Nationalmannschaft seit 1998 bei jeder WM-Endrunde dabei war, schaffte es China nur 2002 ins Teilnehmerfeld und scheiterte mit drei Niederlagen sang- und klanglos. Trotz enormer Bemühungen platzte Chinas Traum von der nächsten WM-Teilnahme in der Folge meist eher früher als später.

Diesmal aber gelang es, zumindest die erste Gruppenphase mit 19 Punkten aus acht Spielen als Gruppenzweiter hinter Syrien abzuschließen und so in die entscheidende Qualifikationsrunde vorzudringen. Mit Niederlagen gegen Australien (0:3) und Japan (0:1) begann diese allerdings alles andere als gut.

Zwar wurde der Vietnam (3:2) danach bezwungen, doch weil bis Ende November aus den Spielen in Saudi-Arabien (2:3), gegen den Oman (1:1) und Australien (1:1) nur zwei weitere Punkte hinzukamen, musste Trainer Tie Lie nach knapp zwei Jahren im Amt gehen. Noch vor dem Jahreswechsel übernahm Xiaopeng Li das Kommando, der nun in Japan seinen Einstand feiert.

Personalien China

Der seit Jahresbeginn vereinslose Elkeson, der gegen Australien noch in der Startelf stand, fehlt mangels Praxis komplett im Kader. Aloisio, aktuell ebenfalls ohne Klub, ist zwar nominiert, dürfte aber auch kaum beginnen. Ansonsten aber könnte die gleiche Elf starten wie gegen die Socceroos – inklusive der wie Elkeson und Aloisio eingebürgerten Tyias Browning, Alan und Fernandinho.

Voraussichtliche Aufstellung: Yan – L. Zhang, Zhu, Browning, Wang – Xu, Xi Wu – Lei Wu, Alan, Fernandinho – Y. Zhang

Tipp

Auch wenn die etatmäßige Innenverteidigung fehlt, ist die japanische Auswahl doch fast durch die Bank besser besetzt als China. Dass die meisten Akteure über Erfahrung aus europäischen Top-Ligen verfügen, ist ein weiterer Vorteil für die Gastgeber, die die drei Punkte einfahren werden.

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Thorsten Imbruchs

Thorsten Imbruchs

Ich schreibe seit inzwischen 10 Jahren über den deutschen und internationalen Fußball und das Thema Sportwetten. Ich habe mehrere Jahre für Wettanbieter gearbeitet, vor allem in der Spielanalyse und Quotenerstellung. Erklärung wie wir testen

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