VfB Stuttgart – 1. FC Heidenheim 29.01.2020 2. Bundesliga

Tipp: Doppelchance Heidenheim oder Unentschieden

Gemeinsam mit dem Hamburger SV als Top-Favorit auf den Aufstieg gestartet, hat der VfB Stuttgart die Erwartungen nur bedingt erfüllen können. Der aktuelle dritte Platz wäre am Saisonende in jedem Fall weniger als die erhoffte direkte Rückkehr in die Bundesliga. Auch deshalb haben die Schwaben im Winter den Trainer gewechselt und eröffnen das neue Jahr am Mittwoch, 29. Januar 2020 (Anstoß: 18.30 Uhr) erstmals unter Leitung von Pellegrino Matarazzo. Zu Gast in der Mercedes-Benz-Arena ist dann mit dem 1. FC Heidenheim eine Mannschaft, die man schon alleine mit Blick auf Rang vier und nur einen Punkt Rückstand auf den VfB auf dem Zettel haben sollte.

Direktvergleich VfB Stuttgart – 1. FC Heidenheim

Beide Vereine trafen bisher erst drei Mal aufeinander. Nachdem 2016/17 beide Vereine einen 2:1-Auswärtssieg feierten, endete das Hinspiel der laufenden Saison in Heidenheim 2:2.

Formkurve VfB Stuttgart

Zu Beginn der Saison sah es so aus, als würde der VfB Stuttgart schnurstracks zurück in die Bundesliga marschieren. Doch nach überragendem Start mit 20 von 24 möglichen Punkten geriet mehr und mehr Sand ins schwäbische Getriebe. Während im DFB-Pokal mit einem 2:1-Sieg beim Hamburger SV das Achtelfinale erreicht wurde, setzte es in der Liga in den sieben Begegnungen ab dem neunten Spieltag gleich fünf Niederlagen. Ein 3:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg ließ dann zwar auf eine Trendwende hoffen, doch der Jahresausklang verlief mit zwei Unentschieden beim SV Darmstadt 98 (1:1) und bei Hannover 96 (2:2) wiederum nicht optimal. In der Winterpause entschlossen sich die Verantwortlichen deshalb, Trainer Tim Walter durch Pellegrino Matarazzo zu ersetzen. Unter dessen Regie machte die Vorbereitung mit Siegen gegen den FC Basel (2:0), den Fehervar FC (3:1) und Dynamo Dresden (3:1) zumindest Lust auf mehr.

Personalien VfB Stuttgart

Neben den Langzeitverletzten Marcin Kaminski und Sasa Kalajdzic verpassen auch der ebenfalls verletzte Holger Badstuber und der gelbgesperrte Gonzalo Castro den Start ins neue Jahr. Wie der neue Coach Matarazzo seine Elf auf den Platz schicken wird, bleibt sowohl in personeller als auch in taktischer Hinsicht abzuwarten.

Voraussichtliche Aufstellung: Kobel – Stenzel, Philipps, Kempf, Sosa – Karazor, Mangala – Didavi, Förster, Wamangituka – Gonzalez

VfB Stuttgart - 1. FC Heidenheim 29.01.2020 2. Bundesliga

Formkurve 1. FC Heidenheim

Der 1. FC Heidenheim hat weitgehend nahtlos an die gute und mit Platz fünf abgeschlossene Vorsaison angeknüpft. Zwar blieben während der Hinrunde Rückschläge nicht aus, doch insgesamt präsentierte sich die eingespielte Mannschaft von Trainer Frank Schmidt auf einem guten bis sehr guten Niveau. In den letzten Wochen vor Weihnachten näherte sich der FCH nach einer 1:3-Niederlage beim SSV Jahn Regensburg Ende November klammheimlich der Tabellenspitze an. Aus den letzten vier Partien im Jahr 2019 verbuchte Heidenheim gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:0), beim Hamburger SV (1:0), gegen Arminia Bielefeld (0:0) und gegen den VfL Osnabrück (3:1) starke zehn von zwölf möglichen Punkt. Und diese gute Form hat der FCH offenbar mit ins neue Jahr genommen. Denn sämtliche vier Testspiele der Wintervorbereitung gegen die SpVgg Unterhaching (2:1), den chinesischen Vize-Meister Beijing Guoan (5:2), den Schweizer Erstligisten FC Lugano (4:2) und den österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau (3:0) wurden überzeugend gewonnen.

Personalien 1. FC Heidenheim

Bis auf den Langzeitverletzten Maximilian Thiel sind alle Akteure im Training. Für Sebastian Griesbeck kommt ein Einsatz nach auskuriertem Innenbandriss aber wohl noch zu früh. Erstmals dabei ist derweil der im Winter aus Fürth geholte Tobias Mohr.

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Busch, Mainka, Hüsing, Theuerkauf – Dorsch, Kerschbaumer – Schnatterer, Leipertz, Mohr – Kleindienst

Fazit und Tipp

Stuttgart hat eine gute Vorbereitung gespielt, in der aber unter dem neuen Trainer auch noch nicht alles funktionierte. Das könnte den Schwaben nun gegen ein eingespieltes und in den Testsielen sehr überzeugendes Team aus Heidenheim zum Verhängnis werden. Wir trauen den Gästen deshalb mindestens einen Punkt zu.

Tipp: Doppelchance Heidenheim oder Unentschieden

Jonas Dittrichsen

Ich bin Quereinsteiger was die Sportwelt angeht. Meine Karriere fing im Bankensektor an und der erste Wechsel war der Sprung auf die journalistische Seite. Doch dann musste ich feststellen, dass ich neben dem Schreiben unbedingt mehr mit Sport zu tun haben wollte.

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