Hamburger SV – 1. FC Heidenheim 06.12.2019 2. Bundesliga

Unser Tipp: Heimsieg für den HSV

Als Tabellenzweiter liegt der Hamburger SV nach wie vor im Soll, doch nach nur einem Sieg in den letzten fünf Pflichtspielen ist ein negativer Trend unverkennbar. Diesen will der HSV am Freitag, den 6. Dezember 2019 (Anstoß: 18.30 Uhr) im heimischen Volksparkstadion unbedingt stoppen und mit dem 1. FC Heidenheim zugleich einen zuletzt auf Rang vier vorgerückten Verfolger auf Abstand halten.

Direktvergleich 1. FC Heidenheim – Hamburger SV

Beide Vereine trafen bislang nur in der vergangenen Saison aufeinander. Dabei verliefen beide Partien durchaus spektakulär. Im Hinspiel vor eigenem Publikum landete der HSV dank eines lupenreinen Hattricks von Pierre-Michel Lasogga einen 3:2-Erfolg. Beim Rückspiel in Heidenheim rettete Lasogga dem HSV mit dem Treffer zum 2:2-Endstand zumindest einen Punkt.

Formkurve Hamburger SV

Mit 13 Punkten aus den ersten fünf Spielen hat der Hamburger SV einen starken Start hingelegt, zumal auch im DFB-Pokal beim Chemnitzer FC (6:5 i.E.) ein allerdings glücklicher Erfolg gelang. Ein 0:2 im Derby beim FC St. Pauli war dann zwar ein Dämpfer, brachte die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking aber zunächst nicht von ihrem Weg ab. Vor allem zu Hause waren die Hanseaten auch danach eine Macht und verbuchten gegen Erzgebirge Aue (4:0), die SpVgg Greuther Fürth (2:0) und gegen den VfB Stuttgart (6:2) drei Siege. Auswärts hingegen lief es beim SSV Jahn Regensburg (2:2) und bei Arminia Bielefeld (1:1) nicht ganz rund. Und dann bedeutete ein 1:2 nach Verlängerung im Pokal gegen den VfB Stuttgart auch eine erste Heimpleite. Anschließend reichte es auswärts beim SV Wehen Wiesbaden (1:1) und bei Holstein Kiel (1:1) wiederum nur zu Unentschieden. Und auf den späten 2:1-Sieg im letzten Heimspiel gegen Dynamo Dresden folgte am vergangenen Wochenende beim VfL Osnabrück (1:2) die zweite Saisonniederlage in Kombination mit dem sechsten sieglosen Auswärtsspiel am Stück.

Personalien Hamburger SV

Während Jan Gyamerah, Josha Vagnoman und Xavier Amaechi wohl weiter fehlen, kehren Bakery Jatta (nach Rotsperre) sowie die zuletzt nicht fitten Aaron Hunt und Lukas Hinterseer voraussichtlich zurück. Alle drei haben nach der schwachen Gesamtleistung in Osnabrück gute Chancen auf die Startelf.

Voraussichtliche Aufstellung: Heuer Fernandes – Narey, Jung, van Drongelen, Leibold – Fein – Harnik, Dudziak, Hunt, Kittel – Hinterseer

HSV - 1. FC Heidenheim

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Formkurve 1. FC Heidenheim

Schon in den letzten Jahren spielte der 1. FC Heidenheim in der 2. Bundesliga eine gute Rolle und legte auch diesmal mit vier Punkten aus den ersten beiden Partien sowie einem lockeren Erfolg im DFB-Pokal beim SSV Ulm 1846 (2:0) einen erfolgreichen Start hin. Anschließend kassierte der FCH zwar zwei Niederlagen, fand aber mit acht Punkten aus den folgenden vier Partien schnell wieder aus dem kleinen Zwischentief. Auch eine 2:3-Heimpleite am neunten Spieltag gegen den VfL Bochum steckte Heidenheim gut weg, Wiederum fuhr Heidenheim bei einer zwischenzeitlichen 1:4-Niederlage im DFB-Pokal bei Werder Bremen aus den anschließenden vier Ligaspielen beim SV Wehen Wiesbaden (0:0), gegen den FC St. Pauli (1:0), bei Erzgebirge Aue (1:1) und gegen Hannover 96 (4:0) acht Punkte ein. Ein 1:3 beim SSV Jahn Regensburg verhinderte dann allerdings erneut, dass auch im fünften Spiel in Folge gepunktet wurde. Dafür aber gelang am vergangenen Wochenende gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:0) wieder ein Dreier. Nun allerdings geht es erneut auf Reisen. Und auswärts ist Heidenheim wettbewerbsübergreifend seit sieben Spielen (0-4-3) sieglos.

Personalien 1. FC Heidenheim

Trainer Frank Schmidt hat bis auf die schon länger fehlenden Maximilian Thiel und Denis Thomalla alle Mann an Bord. Viele Wechsel im Vergleich zur Vorwoche dürfte es nicht geben. Konstantin Kerschbaumer ist nach eher durchwachsener Vorstellung aber ein Wackelkandidat.

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Busch, Mainka, Hüsing, Theuerkauf – Dorsch, Griesbeck – Schnatterer, Leipertz, Kerschbaumer – Kleindienst

Fazit

Hamburg ist im eigenen Stadion eine Macht, wohingegen Heidenheim auswärts nicht mehr als Durchschnitt verkörpert. Zudem dürften die Rückkehrer ihren Teil dazu beitragen, dass sich der HSV wieder besser präsentiert.

Unser Tipp: Heimsieg für den HSV

Thorsten Imbruchs

Ich schreibe seit inzwischen 10 Jahren über den deutschen und internationalen Fußball und das Thema Sportwetten. Ich habe mehrere Jahre für Wettanbieter gearbeitet, vor allem in der Spielanalyse und Quotenerstellung.

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