Tomas Berdych – Roger Federer Australian Open Tipp 2018

Tomas Berdych – Roger Federer Australian Open Tipp 2018

Sieg Federer - Quote 1,17

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Ein Jahr nach seinem Überraschungssieg ist Roger Federer dieses Mal als Favorit nach Melbourne zurück gekehrt. Nach der Verletzungspause in der zweiten Jahreshälfte 2016 war Federer fast ohne Turniervorbereitung ins erste Grand Slam Turnier des Jahres gekommen. Am Ende besiegte er auf dem Weg zum Titel zahlreiche Top 10 Spieler, Rafael Nadal und seinen heutigen Gegner Tomas Berdych inklusive. Auch der Rest der Saison 2017 verlief überraschend gut, unter anderem gewann Federer zum achten Mal in seiner Karriere in Wimbledon.

Über das Jahr zeigten zudem immer mehr seiner jahrelangen Konkurrenten wie Novak Djokovic oder Andy Murray Verschleißerscheinungen. Auch Federer war bei den US Open angeschlagen. Doch hier bei den Australian Open ist der Schweizer mal wieder in offensichtlicher Topform. Gegen seine vier bisherigen Gegner Aljaz Bedene, Jan-Lennard Struff, Richard Gasquet und Marton Fucsovics verlor Federer noch keinen Satz. Das Grundlinienspiel ist bisher weitestgehend makellos, die Leistungen beim Aufschlag gut. Wie im Vorjahr scheinen ihm zudem die schnellen Bedingungen in Melbourne zu helfen.

Berdych spielt ein beeindruckendes Turnier

Wesentlich überraschender als das Vordringen Federers ins Viertelfinale ist der Erfolgslauf von Tomas Berdych. Der gehörte in der vergangenen Saison zum Lazarett des Herrentennis, berichtete im Anschluss an seinen erstaunlich klaren Drittrundensieg gegen Juan Martin del Potro wie ihn Rückenprobleme fast die ganze Saison 2017 behindert hätten. Nur zum Jahresbeginn und in Wimbledon habe er schmerzfrei spielen können. Das Quartett an Gegnern, welches Berdych in den letzten Tagen besiegte, gehörte zu den beeindruckendsten aller Viertelfinalteilnehmer. In der ersten Runde entledigte sich Berdych in vier Sätzen dem Aufsteiger der Saison Alex de Minaur. In der dritten und vierten Runde folgten glatte Siege gegen Juan Martin del Potro und Fabio Fognini. Berdych hatte schon in der Vergangenheit in Melbourne überzeugt. Zum insgesamt siebten Mal in acht Jahren steht der Tscheche im Viertelfinale. Dass Berdych die Serie nach der verletzungsgeplagten und durchschnittlichen Saison 2017 fortsetzen konnte, ist jedoch überraschend und beeindruckend.

Berdych gehörte über das letzte Jahrzehnt stets zu den technisch besten Spielern auf der Tour. Die Technik bei der Vorhand ist aus dem Lehrbuch entnommen. Auch Rückhand und Aufschlag können eine enorme Wucht entwickeln. Für seine Größe hat Berdych zudem eine beeindruckende Beinarbeit. Zwei Aspekte hielten ihn jedoch stets zurück auf dem Weg zum ganz großen Titel. Sein Return ist im Gegensatz zum Rest des Spiels durchschnittlich. Auch seine Nerven kann Berdych in engen Situationen nicht immer behalten.

Federer ist in der Vergangenheit einige Male von der Wucht Berdychs überwältigt worden. Doch eigentlich hat der Weltranglisten-2. das ideale Spiel, um gegen kraftvolle Athleten vom Schlage Berdychs zu gewinnen. Mit seinem Rückhandslice kann Federer das Tempo variieren, mit seinen Netzangriffen kraftraubende Ballwechsel unterbinden. Auf seinen eigenen Aufschlag kann sich Federer in den meisten Situationen sowieso verlassen.

Federer ist der Quotenfavorit

Die Buchmacher sehen Federer als klaren wenn auch nicht als überwältigenden Favoriten. Dafür waren die Auftritte von Berdych in den letzten Tagen zu beeindruckend. Berdychs Bilanz steht bisher bei sechs Siegen in 25 Matches gegen Federer. Zuletzt gewann Federer jedoch acht Mal in Folge. Was allerdings nicht bedeutet, dass es dabei nicht teilweise eng zuging. Bei Federers Sieg in Miami in der letzten Saison hatte Berdych zum Beispiel Matchbälle gegen den Schweizer. Will Berdych am Mittwoch den entscheidenden Schritt machen, dann muss er allerdings eine makellose Leistung beim Aufschlag bringen. Kann er das eigene Serve beschützen, dann sollte er die Partie eng halten können. Wenn nicht dann spricht viel dafür, dass das Match ähnlich läuft wie bei den Australian Open im vergangen Jahr. Da hielt Berdych mit, trug zum Unterhaltungsfaktor bei, war jedoch letztendlich chancenlos gegen Federer. Wir müssen hier einfach mit dem Schweizer gehen.

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Thorsten Imbruchs

Ich schreibe seit inzwischen 10 Jahren über den deutschen und internationalen Fußball und das Thema Sportwetten. Ich habe mehrere Jahre für Wettanbieter gearbeitet, vor allem in der Spielanalyse und Quotenerstellung.

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