Tomas Berdych – Juan Martin del Potro Australian Open 20.01.2018

Tomas Berdych – Juan Martin del Potro Australian Open 20.01.2018

Sieg del Potro - Quote 1,73

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Juan Martin del Potro ist das erste Mal seit 2014 wieder in Melbourne am Start. Der ehemalige US Open Sieger hatte in den letzten drei Jahren immer wieder absagen müssen. Dieses Mal kommt del Potro nicht nur offensichtlich fit nach Melbourne, er konnte vorher sogar das Vorbereitungsturnier in Auckland bestreiten. Dort verlor der Argentinier erst im Finale gegen Roberto Bautista Agut. Del Potro hatte seit seinem US Open Sieg im Jahr 2009 immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, vor allem am Handgelenk.

Diese Probleme kosteten ihn zwei Jahre seiner Karriere. Als del Potro 2016 in Vollzeit auf die Tour zurück kam, brauchte er ein paar Monate um annähernd das Niveau früherer Tage zu erreichen. Doch zum Ende der Saison gehörte er wieder zu den besseren Spielern auf der Tour, führte unter anderem sein Heimatland Argentinien zum Davis Cup Sieg. Dieser Stress spät im Jahr bewog del Potro allerdings dazu auf die Australian Open im letzten Jahr zu verzichten. Stattdessen stieg er später in die Saison ein und hatte dann zu den US Open im letzten Herbst seine Form wieder gefunden. Dort stand del Potro im Halbfinale, besiegte auf dem Weg dahin unter anderem Roger Federer. Seit diesem Erfolgserlebnis spielt der Argentinier Top 10 Tennis und ist mittlerweile auch wieder nominell auf der zehnten Rankingposition verzeichnet. Hier in den ersten beiden Runden von Melbourne spielte del Potro ebenfalls souverän, verlor bisher nur einen Satz.

Berdych war in den letzten Jahren in Australien erfolgreich

Tomas Berdych blieb im Gegensatz zu del Potro in seiner Karriere von schlimmeren Verletzungen verschont, war Jahre lang ein Top 10 Spieler. Auch hier in Australien konnte Berdych eine erstaunliche Konstanz vorweisen. Zwischen den Jahren 2011 und 2016 erreichte er mindestens das Viertelfinale, zwei Mal reichte es sogar für den Einzug in die Vorschlussrunde. Im letzten Jahr hätte Berdych ebenfalls weiter kommen können, wurde aber in der dritten Runde von Roger Federer gestoppt. Was in den kommenden Monaten folgte, war allerdings ein gradueller Formverlust. Berdych ist zwar immer noch in den Top 20 verzeichnet, dass aber vor allem wegen dem Erreichen des Halbfinales in Wimbledon. Davon ab konnte Berdych nicht an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen, gerade bei den Masters Turnieren. Der Tscheche beendete dann früher als gewohnt die Saison. Auch ins Jahr 2018 kam Berdych eher schleppend, verlor in Katar zum Auftakt gegen Jan-Lennard Struff. Dafür spielte Berdych zwei solide Matches hier in Melbourne. In der ersten Runde besiegte Berdych den Emporkömmling Alex de Minaur, der in den ersten beiden Wochen des Jahres so überzeugt hatte. Gegen Guillermo Garcia-Lopez in der zweiten Runde setzte er sich ebenso souverän durch.

Wenn man sich das Spiel von Berdych anschaut, verwundert es manchmal dass der Tscheche bisher kein Grand Slam Turnier gewinnen konnte. Seine Grundschläge sind technisch exzellent, der Aufschlag immer noch eine Waffe. Für seine Größe bewegt sich Berdych zudem gut. Doch fehlten ihm in den großen Matches nicht nur häufig die Nerven, auch sein Return ist nicht mehr so gut wie einst. Hier dürfte dann auch der Hauptgrund für seine schwächeren Resultate in 2017 liegen.

Auch del Potro hat nur einen durchschnittlichen Return, ist zudem auf der Rückhand immer noch verwundbar. Dieser Schlag ist am meisten negativ von seinen Handgelenksoperationen beeinflusst worden. Immerhin kann del Potro mittlerweile auf der Rückhand durchziehen, ist hier nicht mehr nur auf den Slice angewiesen wie noch vor zwei Jahren. Wo del Potro seit seinem Comeback noch mal einen Sprung gemacht hat, ist bei seinem Aufschlag. Kombiniert mit seiner Vorhand kann del Potro so enormen Druck auf seine Gegner ausüben.

Del Potro ist der leichte Favorit

Die Buchmacher sehen del Potro als leichten Favoriten, im direkten Vergleich hat er mit 5:4 ebenfalls die Nase vorn. Das letzte Match zwischen den beiden ging ebenfalls an den Argentinier, beim Masters Turnier in Cincinnati im letzten Sommer. Das interessante ist, dass der Belag in Cincinnati von der Schnelligkeit vergleichbar ist mit dem hier in Australien. Das Match von zwei ähnlichen Spieletypen sollte letztendlich von der Aufschlagsperformance entschieden werden. Die Chancen sind durchaus hoch, dass es eine enge Begegnung wird. Del Potro ist nach seiner Formstärke in den letzten Monaten zu Recht der Favorit, sollte sich am Ende auch durchsetzen. Aber das Match gegen Berdych wird der erste größere Test für den Argentinier werden.

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Thorsten Imbruchs

Ich schreibe seit inzwischen 10 Jahren über den deutschen und internationalen Fußball und das Thema Sportwetten. Ich habe mehrere Jahre für Wettanbieter gearbeitet, vor allem in der Spielanalyse und Quotenerstellung.

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