Roger Federer – Philipp Kohlschreiber Tipp 05.09.2017

Roger Federer – Philipp Kohlschreiber Tipp 05.09.2017

Viele waren besorgt gewesen nach den ersten zwei Runden bei den US Open. Die Form von Roger Federer schien höchstens durchschnittlich. Guten Phasen folgten Einbrüche und gegen beide Gegner, Frances Tiafoe und Mikhail Youzhny, musste Federer in den fünften Satz.

Federer in dieser Saison auch mit Problemen

Das war in der Vergangenheit nur selten vorgekommen und ließ Experten vermuten, dass Federer doch noch Probleme mit dem Rücken haben könnte. Der Schweizer war schon im Finale von Montreal bei seiner Niederlage gegen Alexander Zverev angeschlagen gewesen. In der Folgewoche in Cincinnati trat er gar nicht erst an. Doch am Samstagabend bei seiner Drittrundenpartie gegen Feliciano Lopez überzeugte Federer mit entspanntem und erfolgreichem Tennis. Sein Auftritt erinnerte in der Güteklasse fast an den so erfolgreichen Saisonbeginn. Da hatte Federer völlig überraschend nach einer sechsmonatigen Verletzungspause die Australian Open gewonnen. Auch im Anschluss hielt der Schweizer die Form hoch, gewann die Hardcourt-Turniere in Indian Wells und Miami. Nach dem Auslassen der Sandplatzsaison kam der 36-jährige zurück und gewann seinen achten Wimbledontitel. Auch hier gehört Federer natürlich zur ersten Reihe der Favoriten, zumindest so lange er auf ähnlichem Niveau wie am Samstag spielt.

Kohlschreiber bisher überzeugend

Wenn man die Vorbereitung betrachtet, ist der Viertrundeneinzug von Philipp Kohlscheiber sicherlich überraschend. Kein einziges Turnier spielte der Deutsche in diesem Sommer auf Hardcourt. Stattdessen siegte Kohlschreiber aber beim ATP-Turnier in seiner Wahlheimat Kitzbühel – auf Sand. Davor trat der 33-jährige in Hamburg an. Doch hier in New York scheint ihm die ungewöhnliche Herangehensweise nicht geschadet zu haben. Kohlschreiber hatte zwar etwas Glück mit der Auslosung. Noch keinen Satz musste er gegen Tim Smyczek, Santiago Giraldo und John Millman abgeben. Die drei gehören nicht zu den nahmhaftesten Spielern im Feld. Doch Kohlschreiber überzeugte rumdum, gerade beim ersten Aufschlag. Dieses Losglück hatte sich Kohlschreiber sicherlich auch verdient. Immer wieder war er in der Vergangenheit gleich zum Auftakt auf bekannte Namen getroffen. So auch in diesem Jahr als er in Wimbledon sofort gegen den späteren Finalisten Marin Cilic und bei den French Open gegen Nick Kyrgios ran musste. Auch bei regulären Tourevents war für Kohlschreiber in 2017 immer wieder gegen große Namen Schluss. Innerhalb von wenigen Wochen verlor Kohlschreiber gegen Andy Murray in Dubai und nur kurz darauf gegen Stan Wawrinka und Rafael Nadal.

Ähnliche Stärken?

Kohlschreiber besitzt durchaus einiges an Schlagtalent, kann schöne Winkel mit der einhändigen Rückhand spielen und auf der Vorhandseite Druck machen. Doch oft fehlt es Kohlschreiber an dem letzten bisschen mentaler Disziplin in den Ballwechseln, gerade gegen die absoluten Topspieler. Während das Serve sehr solide ist, tut sich Kohlschreiber zudem beim Rückschlag häufig etwas schwer.

Auch Kohlschreibers Gegner hat bekanntermaßen eine einhändige Rückhand. Genau hier hatte Federer zu Jahresbeginn besonders überzeugt, im Laufe des Jahres aber ein paar Schwächen gezeigt. Vor allem in den ersten beiden Matches hier in New York machte Federer zu viele einfache Fehler. Dafür fing sich in der dritten Runde gegen Lopez das wie immer überragende Serve – und auch auf der Vorhandseite brillierte Federer teilweise.

Federer ist der klare Favorit

Natürlich sehen die Buchmacher Federer als Favoriten. Auch der direkte Vergleich spricht eine klare Sprache, führt Federer hier doch mit 11-0. Nur zwei Satzgewinne sind Kohlschreiber bisher gegen Federer gelungen. Das ist wenig verwunderlich, kann Federer doch alles was Kohlschreiber kann, halt nur noch ein bisschen besser. Selbst auf der Rückhand, die bei Kohlschreiber technisch sogar etwas feiner ist als die von Federer, hat der Schweizer einen leichten Vorteil. Denn die Slice-Rückhand von Kohlschreiber reicht nicht an die seines Gegners heran. Wie kann Kohlschreiber also gewinnen? Der erste Aufschlag muss kommen, Kohlschreiber muss diszipliniert bleiben, sich nicht aus dem Konzept bringen lassen, selbst wenn er führt. Außerdem muss der Deutsche wohl hoffen, dass Federer so spielt wie in den ersten beiden Runden und nicht so wie gegen Lopez beim dritten Auftritt. Ist all das unmöglich? Nein. Aber trotzdem geht Federer nach der Formverbesserung in der dritten Runde als klarer Favorit ins Achtelfinale.

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Thorsten Imbruchs

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