Rafael Nadal – Maximilian Marterer Tipp 04.06.2018

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Es wird eines der Highlights für deutsche Tennisfans während der French Open. Auch für Maximilian Marterer ist das Match am Montag das bisher größte Ereignis seiner Karriere. Der 22-jährige ist einer der Aufsteiger der Saison, trifft nun aber auf den besten Sandplatzspieler aller Zeiten.

Rafael Nadal

Für Rafael Nadal war der Auftakt in diese French Open ungewöhnlich. Denn gegen den Italiener Simone Bolelli verlor Nadal in der ersten Runde fast einen Satz. Den Spanier so unter Druck zu setzten, war zuvor keinem der letzten elf Gegner in Paris gelungen. In den beiden folgenden Matches spielte Nadal wieder völlig souverän, hat mittlerweile eine Bilanz von 80-2 Siegen bei den French Open. Der Spanier ist also weiterhin absolut dominant beim zweiten Grand Slam Turnier des Jahres.

Die bisherige Sandplatzsaison lässt sich für Nadals Standards als sehr gut, wenn auch nicht absolut herausragend beschreiben. Nadal gewann zum elften Mal das Masters Turnier in Monte Carlo, ebenso häufig siegte er mittlerweile beim Turnier in Barcelona. In Madrid schied Nadal im Viertelfinale gegen Dominic Thiem aus, bei der letzten Vorbereitungsveranstaltung in Rom reichte es dann wieder zum Sieg. Auch wenn er hier von Fabio Fognini und Alexander Zverev unter Druck gesetzt wurde und jeweils einen Satz verlor.

Nadal hatte in den ersten Monaten des Jahres mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, nachdem er sich im Viertelfinale der Australian Open eine Hüftverletzung zugezogen hatte. Erst auf dem Sand kam Nadal zurück. Zur Zeit wirkt Nadal aber fit. Das muss er für sein physisches Spiel auch sein. Nadal deckt den Platz wie kein zweiter ab, befreit sich mit seiner Topspin-Vorhand nicht nur aus fast jeder Defensivsituation. Mit dieser hoch abspringenden Vorhand drückt er seinerseits die Gegner schnell in eine Abwehrhaltung. Zwei weitere große Faktoren im Arsenal von Nadal sind dessen Return und der gut platzierte Aufschlag. Durch Nadals komplettes Spiel auf der Asche sind seine Gegner gezwungen, einerseits viel Risiko zu gehen. Anderseits dürfen sie dabei keine Fehler machen.

Maximilian Marterer

Nadals Gegner Maximilian Marterer nutzt selber viel Topspin in seiner Linkshändervorhand. Trotzdem wird auch Marterer noch nie gegen jemanden gespielt haben, der ihn mit so einer Wucht attackiert. Marterers Spiel wird immer mal wieder mit dem des Spaniers Fernando Verdasco verglichen. Ein starker Aufschlag, eine dominante Vorhand, eine solide Rückhand und gute Beinarbeit. Marter hat sich bisher jedoch als etwas konstanter, dafür aber weniger spektakulär als Verdasco erwiesen.

Dass Marterer irgendwann seinen Durchbruch im Profitennis schaffen würde, war bei so guten Anlangen also abzusehen. Aber dass der Aufstieg in 2018 so schnell erfolgen würde, ist dann doch etwas überraschend. Nachdem Marterer vor diesem Jahr nicht in der Lage gewesen war, auch nur einen Sieg in einem ATP-Hauptfeld zu ergattern, läuft es seit den Australian Open im Januar richtig gut. Marterer, der vom Davis Cup Kapitän Michael Kohlmann betreut wird, stand in 2018 nicht nur in der dritten Runde der Australian Open. Darüber hinaus erreichte der Franke auch das Viertelfinale von Sofia und das Halbfinale in München. Hier bei den French Open hatte Marterer zwei solide Siege gegen Ryan Harrison und Jürgen Zopp. Dazu kam die Überraschung in der zweiten Runde gegen Denis Shapovalov. Dabei spielte Marterer taktisch kluges Tennis, ließ seinen ungestümen Gegner Fehler machen.

Tipp

Keine Frage, Rafael Nadal ist der haushohe Favorit am Montag. Nicht nur ist Nadal in Paris fast unschlagbar. Auch gegen Linkshänder – wie Marterer einer ist – tut sich Nadal nicht außergewöhnlich schwer auf dem Sand. Hier lautet die Karrierebilanz 50-2. Auch ein Satzgewinn für Marterer erscheint unwahrscheinlich. Aber zwei Faktoren dürften bestimmen, wie teurer sich Marterer am Montag verkaufen kann.

Wie steht es um sein Nervenkostüm? Ist Marterer zu nervös, um den ersten Aufschlag mit einer hohen Quote ins Feld zu bringen? Und bleibt das Wetter – wie angekündigt – eher kühl? In dem Fall würde die Vorhand von Nadal nicht so hoch abspringen, die größte Waffe des Spaniers wäre also ein kleines bisschen entschärft. Insgesamt scheint es realistisch, dass sich Marterer anständig verkauft. Er dürfte zwar keinen Satz, dafür aber 7-9 Spiele gegen Nadal über die drei Sätze gewinnen. Das Match sollte also mehr als 25 Spiele haben. Gelänge Marterer dass, hätte er mehr erreicht als viele andere Spieler.

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Thorsten Imbruchs

Ich schreibe seit inzwischen 10 Jahren über den deutschen und internationalen Fußball und das Thema Sportwetten. Ich habe mehrere Jahre für Wettanbieter gearbeitet, vor allem in der Spielanalyse und Quotenerstellung.

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