Novak Djokovic – Gael Monfils Tipp Australian Open 18.01.2018

Novak Djokovic – Gael Monfils Tipp Australian Open 18.01.2018

Sieg Djokovic - Quote 1,20

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Vor anderthalb Jahren standen sich Novak Djokovic und Gael Monfils noch im Halbfinale der US Open gegenüber. Nun gibt es das Aufeinandertreffen schon in der zweiten Runde der Australian Open. Denn sowohl Djokovic als auch Monfils hatten in dem Zeitraum mit Verletzungen zu kämpfen und sind in der Weltrangliste nach hinten gefallen. Djokovic, der schon seit Beginn der letzten Saison aus dem Tritt gekommen war, musste sein Tennisjahr 2017 nach dem Wimbledon Turnier beenden. Zu sehr behinderten ihn seine Ellenbogenprobleme. Zwar brauchte der Serbe keine Operation aber Wettkampf war in den letzten Monaten nicht möglich.

Erst hier bei den Australian Open kam Djokovic zurück und überzeugte in der Erstrundenpartie gegen Donald Young durchaus. Es muss gesagt werden, dass der Amerikaner schwach spielte. Doch Djokovic machte, was ihn über die letzten Jahre so ausgezeichnet hat. Fast unschlagbar in der Defensive, dominierend auf der Rückhand und mit messerscharfen Returns. Selbst beim Aufschlag, dessen Bewegung Djokovic wegen der Ellenbogenproblemen angepasst hatte, sah der ehemalige Weltranglistenerste gut aus. Die Australian Open sind das Turnier auf dem Djokovic sein Tennisimperium aufgebaut hat. Hier gewann er sechs seiner zwölf Grand Slam Titel. Ob er in diesem Jahr Nummer sieben folgen lassen kann, wird sich vielleicht schon am Donnerstag zeigen.

Auch Monfils auf dem Weg zurück

Nach seinem Karrierejahr 2016 hatte auch Monfils in der letzten Saison immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, vor allem an den Knien. Nur 34 statt der gewohnt gut 50 Matches bestritt Monfils. Für den Franzosen war dann auch Anfang Oktober Schluss. In den vorher gehenden Monaten hatte er nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit Formschwankungen zu kämpfen. Trotz aller Enttäuschungen reichte es für ein paar solide Resultate bei Monfils. In Australien und bei den French Open stand er im Achtelfinale, in Wimbledon und bei den US Open reichte es für die dritte Runde. Immerhin, der Saisonstart 2018 war ein Guter für Monfils. Der mittlerweile 31-jährige holte zum Jahresauftakt in Doha den Titel, schlug dort unter anderem Jan-Lennard Struff und Andrey Rublev. Auch hier in Melbourne hielt sich Monfils in der ersten Runde weitestgehend schadlos und gewann in drei Sätzen gegen den spanischen Qualifikanten Jaume Munar. Vor allem beim ersten Aufschlag überzeugte Monfils.

Als Monfils einst das Juniorentennis dominierte, sagten ihm viele eine Karriere voraus wie Djokovic sie dann hinlegte. Zu athletisch, schnell und kräftig schien Monfils, um nicht die Zukunft des Tennis zu sein. Doch genau hier liegt wohl das Problem des 31-jährigen. Monfils konnte sich stets zu sehr auf seine Athletik verlassen, als dass er konstant an seinen Schlägen arbeitete. Vor allem aber tendiert Monfils dazu, sich zu sehr auf seine Defensivfähigkeiten zu verlassen. Der Franzose kann noch die unmöglichsten Bälle ausgraben, seine Gegner in den Wahnsinn und das Publikum in die Ekstase treiben. Aber wenn es darum geht, methodisch seine eigenen Angriffe vorzubereiten tut sich Monfils schwer.

Ganz anders sieht das bei Djokovic aus, der sich im Laufe der Karriere immer weiter verbessert hat. Auch der Serbe ist überragend in der Defensive, erläuft jeden Ball. Aber Djokovic hat Fortschritte bei der Vorhand gemacht, seinen Aufschlag stets verbessert, getüftelt wo er nur konnte.

Djokovic ist der Favorit in seiner ersten Bewährungsprobe

Die Buchmacher sehen Djokovic als klaren Favoriten gegen Monfils, wenn auch nicht mit so niedrigen Quoten wie schon in der Vergangenheit. Immerhin hat Djokovic bisher 14 seiner 15 Matches gegen Monfils gewonnen, nur bei der aller ersten Begegnung, einem Match auf der drittklassigen Future Tour im Jahr 2004, gewann Monfils. Seitdem nutzte Djokovic seine Vorteile bei Spielverständnis und Return, um sich meist klar gegen Monfils durchzusetzen. Doch sicherlich ist dieses Aufeinandertreffen eine besondere Situation. Spielt Djokovic wie in den Vorjahren und wie in den meisten Phasen seiner Erstrundenpartie, dann sind die Quoten so hoch wie so wohl selten gegen Monfils waren und in der Zukunft sein werden. Treten bei Djokovic allerdings doch körperliche Probleme auf oder es fehlt an der Matchhärte, dann könnte Monfils in der Tat zum ersten Mal seit 13 Jahren gegen Djokovic gewinnen.

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Thorsten Imbruchs

Ich schreibe seit inzwischen 10 Jahren über den deutschen und internationalen Fußball und das Thema Sportwetten. Ich habe mehrere Jahre für Wettanbieter gearbeitet, vor allem in der Spielanalyse und Quotenerstellung.

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