Milos Raonic – John Isner Tipp 11.07.2018

Milos Raonic – John Isner Tipp 11.07.2018

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Zwei der besten Aufschläger der Welt treffen am Mittwoch aufeinander. Der eine ist ein ehemaliger Wimbledon Finalist, dem anderen fehlen noch die ganz großen Erfolge bei den Grand Slams.

Milos Raonic

Vor zwei Jahren stand Milos Raonic im Finale von Wimbledon. Eine Entwicklung, die damals fast folgerichtig erschien. Raonic hatte in den beiden Jahren zuvor die Halbfinals in Wimbledon und bei den Australian Open erreicht, sich als Spitzenspieler etabliert. Obwohl es für Raonic seit diesem Wimbledon Finale auf Grund von Verletzungen insgesamt eher stockend voran ging, hat der Kanadier trotzdem drei weitere Viertelfinales bei Grand Slam Turnieren erreicht.

Aber im Touralltag tut sich Raonic schwerer als ihm lieb wäre. In der Saison 2017 verpasste Raonic fast die komplette zweite Jahreshälfte. Als er zum Beginn des Jahres 2018 zurück kehrte, wirkte er noch nicht vollkommen fit. In den ersten beiden Monaten gelang ihm daher auch nur ein Sieg. Seit dem Halbfinale beim Masters Turnier in Indian Wells geht es zwar aufwärts für Raonic. Doch auch in diesem Jahr zwangen ihn Probleme mit dem Knie, die French Open zu verpassen. Beim Rasenvorbereitungsturnier in Queens musste Raonic ebenfalls aufgeben. Nachdem er in der Woche zuvor das Finale in Stuttgart erreicht hatte.

Hier in Wimbledon präsentierte sich Raonic zwar bisher noch nicht in Spitzenform, hinterließ aber insgesamt einen guten Eindruck. Zwei Sätze verlor der 27-jährige in vier Matches. Einerseits gegen Dennis Novak in der dritten Runde. Ein Match in dem er generell ein bisschen wackelte. Auch im Achtelfinale gegen Mackenzie McDonald verlor Raonic einen Satz – dieses Mal im Tiebreak. Wenig überraschend, findet sich Raonic bei seinem sehr aufschlagsgewaltigen Spiel doch immer wieder in Tiebreaks. So auch bei diesem Turnier. Deren fünf sind es bisher gewesen. Doch Raonic ist mehr als sein Aufschlag. Der Kanadier bewegt sich gut für seine Größe, wenn auch nicht überragend. Die Vorhand gehört zu den Besten im Tennis und auch seine Netzangriffe sind passabel.

John Isner

In vielen Belangen ist Raonics Gegner John Isner die etwas rudimentärere Variante von Raonic. Der Aufschlag noch etwas gewaltiger, die Vorhand noch etwas wuchtiger. Aber Isner hat größere Probleme auf der Rückhand als Raonic und bewegt sich auch nicht so gut wie sein 12 cm kleinerer Gegner. Im Gegensatz zu Raonic ist Isner bisher auch nicht in der Lage gewesen, sein Spiel effektiv bei Grand Slam Turnieren einzusetzen. Das Viertelfinale hier in Wimbledon ist erst das zweite in seiner Karriere. Zuvor stand er im Jahr 2011 bei den US Open in der Runde der letzten Acht.

Anders als Raonic ist Isner seltener verletzt, aber trotzdem nicht immer in der Lage gewesen Konstanz in seiner Karriere zu finden. Bei den Grand Slams scheiterte er häufig daran, sich in den Auftaktrunden in zu langen Matches zu verzetteln. Abseits der Grand Slams fiel Isner immer wieder in Leistungslöcher. Auch in diesem Jahr hatte der Amerikaner eine schwache Phase, verlor zum Saisonauftakt sechs seiner sieben Matches. Dann gewann er jedoch aus dem Nichts das Masters Turnier in Miami. Der bisher größte Sieg in der Karriere des 33-jährigen. Es folgte eine vergleichsweise gute Sandplatzsaison und ein weitestgehend effektives Auftreten hier in Wimbledon. Nur ein Mal – gegen Ruben Bemelmans in der zweiten Runde – geriet Isner in Bedrängnis. Davon ab hielt er sich vergleichsweise schadlos. Gerade in der letzten Runde gegen Stefanos Tsitsipas konnte Isner beeindrucken. Den so talentierten, jungen Griechen nahm Isner mit einer brutal guten Aufschlagsleistung aus dem Turnier.

Tipp

Die Buchmacher sehen Raonic als Favoriten, wohl auch wegen seiner größeren Erfolge bei Grand Slam Turnieren. Bisher nahmen sich die Leistungen der beiden hier im Turnier aber nicht viel. Beide mixten gute Leistungen mit einem spielerischen Wackler. Im direkten Vergleich liegt Isner mit 3-1 vorne, die letzte Partie ging an Raonic. Es ist kein Geheimnis, dass das Match am Mittwoch vom Aufschlag entschieden werden wird. Isner nimmt da im Moment noch mehr Risiko als Raonic. Auch beim Return und seinen Netzangriffen fährt er teilweise eine „alles oder nichts“ Strategie. Insgesamt scheint das Match komplett offen, mit leichten Vorteilen bei der Erfahrung für Raonic und leichten Vorteilen bei der Form für Isner. Da Isner die besseren Quoten in einem 50/50 Match offeriert, macht es Sinn den Amerikaner zu unterstützen.

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Thorsten Imbruchs

Ich schreibe seit inzwischen 10 Jahren über den deutschen und internationalen Fußball und das Thema Sportwetten. Ich habe mehrere Jahre für Wettanbieter gearbeitet, vor allem in der Spielanalyse und Quotenerstellung.

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