Marin Cilic – Roger Federer Tipp Wimbledon Finale 2017

Es gibt zu fast jeder Gelegenheit eine Statistik, um die Dominanz und Erfolge von Roger Federer einzuordnen. Dieses Mal sticht die Zahl 27 hervor. So viele Sätze hat Federer am Stück gewonnen, seitdem er beim Wimbledon-Vorbereitungsturnier in Stuttgart völlig überraschend in der ersten Runde gegen Tommy Haas verlor. Doch danach dominierte Federer sowohl bei seinem Turniersieg in Halle, als auch hier in Wimbledon auf dem Weg ins Finale. Im Halbfinale am Freitag wurde Federer von einem gut aufspielenden Tomas Berdych immer wieder gefordert. Doch letztendlich setzte sich Federer auch Dank einer neuerlich guten Performance beim Serve in drei Sätzen durch. Sollte Federer am Sonntag gewinnen, dann würde die Saison 2017 schon jetzt zu seinen besten Jahren als Tennisprofi gehören. Schließlich hat Federer bisher die Titel bei den Australian Open, in Indian Wells, Miami und Halle eingeheimst. Ein achter Wimbledon-Titel könnte den Tennisherbst von Federer krönen.

Cilic teilweise dominant in den letzten zwei Wochen

Federers Finalgegner Marin Cilic legte am Freitag zum wiederholten Mal einen nervösen Start hin. Wie schon gegen Gilles Muller im Viertelfinale verlor Cilic auch im Halbfinale gegen Sam Querrey den Auftaktsatz. Doch im Anschuss fand Cilic die Sicherheit beim Aufschlag und Return, kämpfte sich von einem Break im vierten Satz zurück und gewann dann auch in vier Sätzen. Cilic hatte schon im ganzen Turnier überzeugt, und das durchaus gegen Spieler, die selber kompetent auf dem Rasen sind. Denn jeder Gegner, den Cilic hier in London bisher besiegt hat, hat in seiner Karriere mindestens einen ATP-Titel auf Grass gewonnen. Darunter waren in den beiden Auftaktrunden die Deutschen Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer. Cilic selber hat in der Vergangenheit oft gute Resultate auf dem Rasen gehabt. Hier in Wimbledon hatte der 28-jährige in den letzten drei Jahren das Viertelfinale erreicht, war jedoch knapp an Novak Djokovic und Roger Federer gescheitert. Auch in der Vorbereitung auf das diesjährige Wimbledon-Turnier hatte Cilic wieder mal eine knappe Niederlage einstecken müssen. Denn in Queens schaffte es Cilic im Finale gegen Feliciano Lopez in den Tiebreak des dritten Satzes. Dort musste er sich dann allerdings wie schon häufiger in seiner Karriere in einem großen Moment geschlagen geben.

Cilic hat alle Anlagen eines künftigen Wimbledon-Siegers. Der starke Aufschlag wird in diesen zwei Wochen von einer sehr konstanten Return-Performance unterstützt. In den meisten Statistiken hat Cilic beim Rückschlag sogar einen Vorteil gegenüber Federer. Gerade gegen das zweite Serve seiner Gegner kann Cilic enormen Druck ausüben. Auch am Netz hat sich Cilic bisher weitestgehend sicher präsentiert. Der Weg zum Sieg für Federer wird wie immer in der Variabilität liegen. Der Schweizer kann meisterhaft Tempo und Drall des Balls ändern, seine Gegner um den Rhythmus bringen. Ist er in der Lage diesen Spielplan schon früh zu implementieren, Cilic unsicher zu machen, dann dürfte Federer davon ziehen. Wird das Match jedoch vor allem zu einem Kräftemessen, dann sollte Cilic eine Chance haben.

Tipp – Federer ist der Favorit, aber es könnte eng werden

Die Quoten sehen Federer als Favoriten (ca. 1.20 zu 5.00). Im direkten Vergleich führt Federer mit 6:1. Die einzige Niederlage kam im US Open Halbfinale 2014 als Cilic seinen Gegner fast chancenlos ließ. Auch im letzten Jahr, hier im Viertelfinale, lag Cilic schon mit zwei Sätzen vorn. Doch Federer drehte das Match trotz dreier Matchbälle gegen sich noch um. Nach seinem Sieg gegen Berdych im Halbfinale verglich Federer den Effekt von Cilics Spiel mit dem von Wawrinka. Wenn beide erste Mal einen Lauf haben, dann sind sie sehr hart zu stoppen. Genau so kann es – zumindest in der Theorie – auch am Sonntag kommen. Cilic hat die spielerischen Mittel, dazu den Aufschlag und den Return, um auch dieses Mal gegen Federer zu bestehen. Natürlich geht Federer trotzdem als verdienter Favorit ins Match, sein variables Spiel und die Erfahrung sollten am Ende den Ausschlag geben. Aber der Weg zum Sieg könnte unterhaltsam werden.

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