Marin Cilic – Roger Federer Australian Open Finale 2018

Marin Cilic – Roger Federer Australian Open Finale 2018

Sieg Federer - Quote 1,30

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Roger Federers Australian Open Halbfinale gegen Hyeon Chung war im Vorfeld mit großen Erwartungen verbunden gewesen. Wie würde sich der junge Südkoreaner, der so sehr an Novak Djokovic erinnert, in seinem ersten Aufeinandertreffen mit Roger Federer schlagen. Am Ende war es leider kein Duell auf Augenhöhe, Chung gab im zweiten Satz verletzt auf. So zieht Federer wie schon beim Wimbledon Turnier im letzten Jahr ohne Satzverlust ins Finale ein. Keiner seiner bisher sechs Gegner in Melbourne konnte ihn wirklich fordern. Selbst Tomas Berdych, der im Viertelfinale auf den ersten Satz gegen Federer servierte, ließ sich doch noch den Aufschlag von Federers Blitzangriffen abnehmen und war im Anschluss chancenlos.

So könnte Federer am Sontag zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt einen Grand Slam Titel verteidigen. Denn schon vor einem Jahr siegte Federer im Melbourne, wenn auch unter ganz anderen Umständen. Damals kam Federer von einer sechsmonatigen Verletzungspause zurück, gewann völlig überraschend. Dieses Mal kam Federer nach der absolut überzeugenden Saison 2017 als Favorit ins Turnier und wurde dieser Position bisher auch völlig gerecht.

Marin Cilic überzeugt abermals bei einem Grand Slam

Marin Cilic entwickelt sich immer mehr zu einem Grand Slam Experten. Denn schon beim letzten Wimbledon Turnier erreichte der US Open Sieger von 2014 das Finale. Damals war er gegen seinen heutigen Gegner Roger Federer chancenlos, vor allem auch weil er mit einer Fußverletzung zu kämpfen hatte. Hier in Melbourne konnte Cilic vom ersten Tag an überzeugen. Nach drei letztendlich klaren Siegen gegen Vasek Pospisil, Joao Sousa und Ryan Harrison hatte es Cilic in den kommenden Runden mit zwei Top 10 Spielern zu tun. Gegen Pablo Carreno-Busta wurde Cilic bis tief in den vierten Satz gefordert. Gegen Rafael Nadal ging es sogar bis in den fünften Satz. Dort musste der Spanier aufgeben. Doch vorher hatte Cilic mit mutigem Angriffstennis überzeugt,  hätte wohl auch ohne die Muskelprobleme von Nadal eine gute Chance gehabt siegreich zu sein. Im Halbfinale folgte dann ein klarer Sieg gegen Kyle Edmund. Der junge Brite war von Cilics Power überfordert.

Marin Cilic besitzt so viel Power wie kaum jemand anders auf der Tour. Der Aufschlag ist mächtig und gut platziert, mit seinen Grundschlägen kann er selbst die allerbesten Abwehrspieler permanent unter Druck setzen. Auch bei Beinarbeit und Returns ist Cilic für seine Größe von fast zwei Metern ein anständiger Spieler. Doch im Touralltag hat Cilic immer wieder Probleme konstant seine Leistungen abzurufen. An einem Tag spielt er wie der beste Spieler in der Welt und am nächsten Tag hat er Probleme den Ball überhaupt im Court zu halten.

Federers Tennisimperium baut sich zu einem großen Teil auf seiner Fähigkeit auf, die Stärken von Powerspielern zu neutralisieren. Durch seinen Slice auf der Rückhand kann er das Tempo rausnehmen, auch mächtige Aufschläge retourniert er wie kaum jemand sonst. Federers variables Angriffstennis lässt sich sowieso mit niemand anderem vergleichen. Blitzschnell bringt er Winner unter oder kommt ans Netz, um dort den Punkt zu beenden.

Federer ist der Quotenfavorit

Die Buchmacher sehen Federer als soliden Favoriten, geben Cilic aber durchaus eine Chance. Das dürfte vor allem an einem Match in der Vergangenheit liegen. Denn während Federer im direkten Vergleich mit 8-1 führt und die meisten dieser Matches auch klar für sich entschied, gab es eine Begegnung bei der Cilic zeigte, wie gefährlich er sein kann. Im Halbfinale der US Open 2014 dominierte Cilic gegen Federer, spielte ihn mit unglaublicher Wucht vom Court. Das Match hätte noch klarer als 6:3 6:4 6:4 ausgehen können. Auch in zwei der drei Matches, die die beiden seitdem spielten, war Cilic teilweise ebenbürtig. Wenn der Kroate einen guten Tag beim Aufschlag hat und in den Rhythmus kommt, Federer mit seinen mächtigen Grundschlägen fordert, dann hat er auch am Sonntag eine gute Chance. Dafür wird Cilic aber wohl eine Aufschlagsquote von annähernd 70 Prozent brauchen. Ansonsten dürfte Federer relativ klar den 20. Grand Slam Titel seiner Karriere gewinnen.

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Thorsten Imbruchs

Ich schreibe seit inzwischen 10 Jahren über den deutschen und internationalen Fußball und das Thema Sportwetten. Ich habe mehrere Jahre für Wettanbieter gearbeitet, vor allem in der Spielanalyse und Quotenerstellung.

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