Kei Nishikori – Ernests Gulbis Wimbledon Tipp 09.07.2018

Kei Nishikori – Ernests Gulbis Wimbledon Tipp 09.07.2018

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Weder Kei Nishikori noch Ernests Gulbis stehen im Ruf besonders gute Rasenspieler zu sein, und dass trotz ihrer sonstigen Erfolge. Aber in der vergangen Woche hier in Wimbledon konnten beide überzeugen.

Kei Nishikori

Im Jahr 2014 erreichte Kei Nishikori das Finale der US Open. Es schien fast unausweichlich, dass sich der Japaner in den Folgejahren als permanenter Anwärter auf Grand Slam Titel etablieren würde. Seit dem hat Nishikori zwar ein weiteres Halbfinale und vier Viertelfinales bei den wichtigsten Turnieren des Jahres erreicht. Zum ganz großen Durchbruch hat es allerdings nicht gereicht, auch weil Nishikori immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Es gibt selten eine Periode von mehreren Monaten am Stück in denen Nishikori vollkommen fit und beschwerdefrei ist.

Die Saison 2018 ist für Nishikori bisher gut, wenn auch nicht herausragend verlaufen. Der 28-jährige war verspätet ins Jahr gestartet nachdem er auf Grund von Handgelenksproblemen die zweite Saisonhälfte 2017 hatte aussitzen müssen. Daher fühlte sich Nishikori zu Beginn dieses Jahres noch nicht fit genug für die Australian Open, stieg stattdessen auf der zweitklassigen Challenger Tour ein. Auf dem von ihm bevorzugten Sand schloss Nishikori dann wieder an das bekannte Niveau an. In Monte Carlo erreichte Nishikori das Finale, in Rom reichte es zum Viertelfinaleinzug, bei den French Open schied Nishikori im Achtelfinale aus. Aber sowohl in Rom als auch bei den French Open kamen die Niederlagen gegen große Namen – Novak Djokovic und Dominic Thiem.

Nishikori hatte sich in der Vergangenheit nie besonders wohl gefühlt auf dem Rasen, angemerkt wie schwierig die Beinarbeit auf diesem Untergrund ist. Daher war Nishikori auch nicht mit besonders hohen Erwartungen in die Rasensaison gestartet. In Halle verlor der Japaner in der zweiten Runde gegen Karen Khachanov. Hier in Wimbledon gelangen ihm drei gute Siege, vor allem in der letzten Runde gegen Nick Kyrgios. Der merkte nach seiner Dreisatzniederlage an, dass er sich auf dem Platz verloren gefühlt habe aber betonte auch wie gut Nishikori retourniert habe.

Ernests Gulbis

Der Rückschlag ist dann auch die große Stärke von Nishikori. Während sein Aufschlag häufig anfällig ist, bringt Nishikori beim Return meist stabil gute Leistungen. Nishikori ist zudem ein extrem solider Grundlinienspieler, kann auf der Vorhand- wie auch Rückhandseite permanent Gas geben. Das Spiel seines heutigen Gegners Ernests Gulbis ist häufig etwas wackliger als jenes von Nishikori. Aber wenn Gulbis gut aufschlägt und seine so gefährliche Rückhand richtig fühlt, dann kann er fast jeden Spieler schlagen.

Gulbis präsentierte sich über die letzte Woche in guter Form. Der ehemalige Top 10 Spieler hatte durch die Qualifikation gemusst, um sich fürs Hauptfeld zu qualifizieren. Dort angekommen musste der Lette weiterhin hart arbeiten. Sowohl gegen die britische Wildcard Jay Clarke als auch gegen Damir Dzumhur und Alexander Zverev brauchte Gulbis fünf Sätze. Gerade der Sieg gegen Zverev kam überraschend. Doch war Zverev nicht nur angeschlagen. Gulbis spielte ein konzentriertes, gutes Match. Nachdem der 29-jährige im Jahr 2014 die Top 10 erreicht hatte, fiel er immer wieder in Formlöcher und konnte sich erst in dieser Saison langsam aus dem Tief befreien. Vor Wimbledon spielte Gulbis primär auf der Challenger Tour, mit durchschnittlichem Erfolg. Doch hier scheint er wieder an seine Form vergangener Zeiten anknüpfen zu können.

Tipp

Die Buchmacher sehen Nishikori als recht klaren Favoriten. Vielleicht sogar etwas zu klaren Favoriten. Der Japaner spielte beeindruckend gegen Nick Kyrgios in der letzten Runde. Der Sieg war vermutlich die beste Rasenleistung seiner Karriere. Doch ohne diese Leistung wäre die Favoritenverteilung wohl eher 60 zu 40 Prozent zu Gunsten Nishikoris. Sein Gegner Ernests Gulbis musste in der letzten Woche Schwerstarbeit leisten. Doch sind drei Fünfsatzmatches auf dem Rasen nicht so anstrengend wie auf anderen Belägen. Der Lette servierte gut in der letzten Woche.

Von der Grundlinie sollte er zumindest auf der Rückhandseite mithalten können. Ohne Frage ist die generelle Form von Nishikori solider als jene von Gulbis. Doch Gulbis sollte die Chance haben das Match zumindest in einen vierten, vielleicht auch in einen fünften Satz zu stoßen. Daher würde sich eine Satzhandicapwette zu Gunsten Gulbis oder eine Wette auf die Anzahl der Spiele anbieten.

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Thorsten Imbruchs

Ich schreibe seit inzwischen 10 Jahren über den deutschen und internationalen Fußball und das Thema Sportwetten. Ich habe mehrere Jahre für Wettanbieter gearbeitet, vor allem in der Spielanalyse und Quotenerstellung.

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