Jeremy Chardy – Denis Shapovalov Wimbledon Tipp 03.07.2018

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Jeremy Chardy hat just ein paar Traumwochen auf dem Rasen erlebt und währenddessen eine Bilanz von 12-2 Siegen gesammelt. Doch in der ersten Runde von Wimbledon trifft Chardy auf eines der großen Versprechen der Zukunft, den gerade mal 19-jährigen Kanadier Denis Shapovalov.

Jeremy Chardy

Jeremy Chardy war wie viele Franzosen stets ein kompetenter Rasenspieler gewesen. Doch die letzten Wochen des 31-jährigen auf dem Rasen können sich wirklich sehen lassen. Chardy gewann das hochklassig besetzte Challenger Turnier in Surbiton, zog im Anschluss ins Finale des ATP-Turniers in ’s-Hertogenbosch ein und auch beim traditionellen Turnier im Londoner Queens Club war erst im Halbfinale Schluss. Dort verlor Chardy nach engem ersten Satz gegen Novak Djokovic. Nach einem eher langsamen Start in die Saison könnte Chardy nach den Erfolgen der letzten Wochen sogar recht bald sein Karrierehöchstranking von 25 knacken.

Chardy war einst mit der Generation um Jo-Wilfried Tsonga, Richard Gasquet und Gael Monfils ins Profitennis gespült worden, ohne jedoch dauerhaft mit diesen Spielern mithalten zu können. Die Form stets etwas zu erratisch, ein paar Schwächen im Spiel und doch generierte Chardy ob seiner Eleganz stets genug Aufmerksamkeit. Im Laufe der letzten beiden Jahre schien es jedoch als wenn sich die Karriere Chardys langsam dem Ende entgegen neigen könnte. Bevor er kürzlich ein Match bei den French Open gewann, hatte Chardy drei Erstrundenspiele in Folge bei den Grand Slam Turnieren verloren. Der letzte Achtelfinaleinzug gelang dem Franzosen bei den US Open 2015.

Die vergangenen Wochen sollten Chardy wieder Auftrieb geben. Denn schon vor seinem Lauf auf dem Rasen hatte Chardy durchaus überzeugt, gute Resultate bei den Masters Turnieren in Indian Wells und Miami gehabt. In Wimbledon ist ein Achtelfinale im Jahr 2014 als bestes Resultat vermerkt, in zwei der letzten drei Ausgaben schied Chardy jeweils in engen Matches gegen Tomas Berdych aus.

Denis Shapovalov

Chardy besitzt die traditionellen Stärken vieler Tennisspieler, einen starken ersten Aufschlag gepaart mit einer eleganten wie wirkungsvollen Vorhand. Das hat der Franzose gemeinsam mit seinem kanadischen Gegner Denis Shapovalov. Der 19-jährige ist schon jetzt einer der herausragenden Aufschläger auf der Tour und besitzt im Gegensatz zu Chardy auch noch einen der besten zweiten Aufschläge auf der Tour. Doch wo Shapovalov noch enorme Probleme hat ist bei seinen Returns. In fast allen Statistiken fällt Shapovalov hier weiter hinter den Durchschnitt zurück.

Shapovalov gewann vor drei Jahren den Juniorentitel in Wimbledon und galt somit als einer der kommenden Rasenspieler überhaupt. Doch in den letzten Wochen tat sich Shapovalov schwer. In Stuttgart schied der Kanadier sang- und klanglos in der ersten Runde aus. Auch im Queens Club gab es eine Auftaktniederlage. Beim letzten Wimbledon Vorbereitungsturnier in Eastbourne verlor Shapovalov in der zweiten Runde gegen Mischa Zverev. Dies war ein klarer Leistungsabfall im Vergleich zu vor zwölf Monaten, wo Shapovalov in seiner Debütsaison auf dem Rasen durchaus überzeugen konnte. Auch wenn er damals sein Erstrundenmatch in Wimbledon gegen Jerzy Janowicz verlor.

Die eher schwachen Leistungen der vergangen Wochen kamen durchaus überraschend, hatte Shapovalov doch seit dem letzten Sommer erstaunlich gut gespielt. Als Highlight in dieser Saison zu vermerken ist der Halbfinaleinzug beim Masters Turnier in Madrid. Aber auch ansonsten überzeugte der im April 19 Jahre alt gewordene Shapovalov durchaus.

Tipp

Die Form spricht ganz klar für Jeremy Chardy, ebenso wie seine Erfahrung auf dem Rasen. Ohne bisher das ganz große Resultat eingefahren zu haben, konnte er meist in Wimbledon überzeugen. Das Potential von Shapovalov ist höher als jenes von Chardy, auch wenn er sich mit seinen ausgemachten Returnproblemen selbst in der Zukunft noch im Weg stehen könnte. Wenn Chardy einen guten Tag beim Aufschlag erwischt, sollte er sich durchsetzen. Sollte Chardy hier jedoch Probleme haben, dürfte schon alleine wegen seines besseren zweiten Aufschlages das Favoritenpendel in Richtung Shapovalov schwingen. So sieht die leichte Favoritenverteilung zu Gunsten Chardys insgesamt korrekt aus. Das Match hat jedoch definitiv das Potential, einen vierten oder gar fünften Satz zu erleben. Daher würde sich eine Wette auf über 41 Spiele anbieten.

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Thorsten Imbruchs

Ich schreibe seit inzwischen 10 Jahren über den deutschen und internationalen Fußball und das Thema Sportwetten. Ich habe mehrere Jahre für Wettanbieter gearbeitet, vor allem in der Spielanalyse und Quotenerstellung.

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